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Psychologie: Katzen helfen Menschen
- Katzen helfen Menschen?!
- Wirkung von Heimtieren
- Intelligenter durch ein Heimtier?
- Tiergestützte Therapie - was ist das?
- Katzen als Co-Therapeuten in der ambulanten Psychotherapie
- Katzen als Anti-Stress-Training
- Wie wird aus einer Hauskatze eine Therapiekatze?
- Isy 1 - Katzen als Stellvertreter...
- Isy 2 - Berührung ohne Angst
- Angsterkrankungen, klassisches Konditionieren...
- Kater Felix und das operante Lernen
- Selbstsicherheit, Gesundheit und Katze Biene
- Türen öffnen...
- Die drei K's - erste Variante...
- Die drei K's - zweite Variante...
- Isy 3 - Futterdose öffnen können und Schulangst
- Fragebogen Tiere und seelische Gesundheit
- Literaturauswahl Tiergestützte Therapien
- Kontaktpartner für Tiergestützte Therapien
- Über die Autorin
Katzen helfen Menschen?!
Der Umgang mit Tieren ist für uns heute eine
Selbstverständlichkeit. Am besten spiegelt sich dieses in der Werbung. Die
lila Kuh ist nur für wenige Menschen eine Unbekannte. Aber auch der allein
erziehende Vater aus der Kaffeewerbung unterstützt seine Botschaft wie
viele andere durch einen Hund. Die Tiere sollen beim Konsumenten eine gute
Stimmung auslösen und damit die Kaufbereitschaft für eben dieses
Produkt erhöhen.
Wirkung von Heimtieren
Menschen und Tiere leben schon immer in einer
Gemeinschaft. Tiere sind für uns schon lange nicht mehr nur Nutztiere,
sondern wir betrachten sie mehr und mehr als Freund und Begleiter. Dadurch
wurden zunehmend die körperlichen und seelischen Wirkungen von Tieren auf
Menschen systematisch untersucht. So ist es kein Geheimnis mehr: Tiere zu Hause
fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen. Dabei wirken
Haustiere in vielfacher Weise: pädagogisch, präventiv, psychologisch,
therapeutisch. Prof. Reinhold Bergler untersuchte unter anderem die Wirkung von
Heimtieren auf Kinder.
Intelligenter durch ein Heimtier?
Erziehungsziele wie zum Beispiel
Verantwortungsbewusstsein, Pflichtbewusstsein, Fürsorglichkeit,
Naturverbundenheit, rücksichtsvolles Verhalten, Lebensfreude,
Verständnis für andere Menschen, Optimismus werden mit Hilfe eines
Heimtieres gefördert. Insgesamt führt das Zusammenleben mit einem
Heimtier zu einem höheren EQ.
Früher wurde Intelligenz lediglich als eine Ansammlung von
intellektuellen Fähigkeiten verstanden. Heute gehören auch die
praktische Intelligenz (PI: unter anderem Körperbewusstsein, Erkennen von
praktischen Zusammenhängen, Auswählen der richtigen Werkzeuge) und die
soziale Intelligenz (EQ) dazu. Die soziale Intelligenz umfasst Faktoren wie
intuitive Fähigkeiten, das Erkennen von Gefühlen bei mir und anderen,
die richtige Reaktion auf diese Gefühle, die Fähigkeit zur
Selbstmotivation. Heimtiere zeigen ihre Emotionen unkompliziert und ehrlich.
Viele Menschen, die sich anderen Menschen gegenüber nicht öffnen
können, schaffen dies problemlos gegenüber einem Tier.
Zusammengefasst: Tiere leisten als Partner einen wichtigen Beitrag zur Schulung
der emotionalen Intelligenz.
Nach einer Untersuchung von Uie-Liang Liou am I.E.T in der Schweiz profitiert
als Erwachsener von der heilsamen Wirkung der Tiere auch als älterer
Mensch, wenn er als Kind mit einem Tier aufwuchs. Menschen, mit bestimmten
Problemen können vom Umgang mit Tieren profitieren, wenn sie früher
diese sozialen Beziehungen kennen gelernt haben.
Aber auch für den erwachsenen Menschen können Heimtiere Hilfe
leisten. Sie tragen zur Senkung von Blutdruck und zur Kreislaufstabilisierung
bei. Menschen mit Heimtieren leiden seltener an Schlafstörungen und
Kopfschmerzen. Es wurde beobachtet, dass Menschen, die mit Tieren zusammen
leben, wenn sie einen Herzinfarkt erlitten, das Jahr nach der
Krankenhausentlassung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit überlebten
als Patienten ohne Heimtier. Die Tiere sorgen für ein besseres
Gesundheitsverhalten, Fördern unser emotionales Wohlbefinden, steigern
unser Selbstwertgefühl, Wirken gegen Einsamkeit und Isolation.
Vor allem im Bereich der Stressbewältigung bieten Heimtiere eine
positive Unterstützung. Stress ist ein Belastungs-, Bewertungs- und
Bewältigungsprozess. Insbesondere die alltäglichen Kleinigkeiten
(daily hassles) beeinflussen den Menschen in seiner Stimmungslage, seinem
Wohlbefinden und auch in seiner körperlichen Gesundheit. Durch Stress
entstehen häufig so genannte psychosomatische Erkrankungen. Ein Heimtier
kann uns helfen, Misserfolge in der Partnerschaft, Probleme im beruflichen
Bereich, Belastungen durch Hausarbeit, Ärgernisse im Straßenverkehr,
etc. besser zu bewältigen. Wir erleben neben diesen unangenehmen
Situationen mehr Freude, Entspannung und Entlastung im Zusammenleben mit den
Tieren und können die daily hassles leichter ausgleichen.
Ein Heimtier ist dauernd nah, es hat keine wichtigen Verabredungen, muss
keine Arbeit tun, hat selten Launen und Stimmungsschwankungen. So vermitteln sie
Sicherheit, Halt und Orientierung. Deutlich wurde, dass Menschen länger
gesunder leben, wenn sie die Gesellschaft eines Tieres teilen dürfen. Wenn
es nicht möglich ist, selbst ein Tier zu halten, helfen Tierbesuchsdienste,
um dennoch den Kontakt zu einem Tier zu ermöglichen.
(Anmerkung von Heimtierpartner.de: Die meisten Tierheime freuen sich über
ehrenamtliche Helfer, die mit den Hunden spazieren gehen, um ihnen so den
nötigen Auslauf zu bieten. Tierheime in Ihrer Nähe finden sie
hier: Tierheime)
Ein interessanter Gedanke stammt dazu von dem amerikanischen Mediziner
Mc Culloch. Tiere reizen zum Lachen und Spielen und würden dadurch die
Ausschüttung von Endorphinen im menschlichen Gehirn anregen. Diese
Endorphine helfen dem Menschen glücklicher zu sein, verringern das
Schmerzempfinden und bauen Stress ab.
Tiergestützte Therapie - was ist das?
Tiere helfen jedoch auch im direkten therapeutischen
Sinne. Therapiehunde in Altenheimen, Kliniken und anderen Institutionen werden
in Deutschland schon einige Zeit eingesetzt. Erste tiergestützte Therapien
sind schon aus dem späten 18. Jahrhundert dokumentiert. In der Nervenklinik
"York Retreat" wurde ein Konzept entwickelt, bei dem die
"geistesgestörten" Patienten wie Gäste mit Freundlichkeit
und Toleranz behandelt wurden. Und dazu gehörte auch der Umgang und die
Übernahme von Pflege und Verantwortung von verschiedenen Kleintieren.
Jede Therapieform, die Tiere in irgendeiner Weise in den therapeutischen
Prozess einbezieht, wird als tiergestützt bezeichnet. Das gilt für
körperliche wie für seelische Behandlungen. Dabei besuchen zum
Beispiel so genannte Therapiehunde kranke und alte Menschen, um eben die oben
beschriebenen Wirkungen zu erzielen. Die befragten Patienten bestätigen,
dass Tiere emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung geben.
Viele Autoren vertreten auch die Auffassung, dass die emotionale, soziale und
geistige Entwicklung des Menschen in unserer sehr technischen Welt einen Bezug
zu anderen Lebewesen und zur Natur benötigt. Andernfalls reife der Mensch
nicht zu einer wirklichen Persönlichkeit heran. So werden spezielle
Therapieprogramme für Patienten entwickelt, damit sie sich ihren Wurzeln
wieder näher kommen. Zum Beispiel existieren spezielle Therapieprogramme
für ängstliche Kinder mit Hunden als Therapiehelfer.
Boris M. Levinson hat als einer der ersten den Einsatz von Tieren in der
Kinderpsychotherapie untersucht. Danach sprechen unter anderem folgende
Argumente für eine tiergestützte Kinderpsychotherapie: Tiere
erleichtern den Beginn der Behandlung, dienen als Katalysatoren, sie antworten
(im Gegensatz zu Puppen, Stofftieren), in dem sie ihre Gefühle und
Bedürfnisse zeigen.
Ein wesentlicher Vorteil der Tiergestützten Therapien ist es, dass sie
ihre Effekte erzielt unabhängig von den kognitiven und intelligenten
Möglichkeiten des Patienten und auch unabhängig von religiösen
oder kulturellen Hintergründen.
Katzen als Co-Therapeuten in der ambulanten Psychotherapie
In meiner ambulanten
psychologisch-psychotherapeutischen Praxis arbeite ich seit mehr als 10 Jahren
mit diesen tierischen Freunden. In meine Praxis kommen Patientinnen und
Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheiten und Problemen, z.B.
Depressionen, Ängsten, mangelnder Selbstsicherheit, Beziehungsproblemen,
Essstörungen, erlebten Traumata, um nur einige zu nennen. In der Regel
erscheinen sie regelmäßig einmal in der Woche zur Behandlung. Als
Therapieformen setze ich neben der Verhaltenstherapie, der Tiefenpsychologie
auch Gesprächstherapie, Familientherapie und andere ein, teilweise werden
auch mehrere Methoden kombiniert. Diese Verfahren werden als
methodenübergreifend bezeichnet. Ich arbeite sowohl mit Kindern (ab ca. 3
Jahre) als auch mit Erwachsenen (auch bis in hohe Alter).
Katzen als Anti-Stress-Training
Meine neun Katzen können in den
Behandlungsstunden zugegen sein, aber sie können sich auch entschieden,
sich in anderen Teilen des Hauses oder im Garten aufzuhalten. Im Laufe der
Therapien entstehen oft neue Beziehungen zwischen Patienten und Katzen, da die
Patienten oft viele Monate, manchmal auch länger, regelmäßig zur
Behandlung kommen.
Innerhalb dieser Zeit wirken die Katzen als natürliches
Anti-Stress-Mittel, vor allem, wenn sie Zuneigung zu bestimmten Patienten
entwickeln, sich auf den Schoß der Patienten kuscheln, intensiv
einfordern, gestreichelt zu werden und dabei genussvoll schnurren. Die
psychologischen Entspannungsmethoden, wie Autogenes Training oder Progressive
Muskelentspannung, liefern in der Regel nicht wesentlich bessere
Entspannungsergebnisse für den Patienten.
Wie wird aus einer Hauskatze eine Therapiekatze?
Das beste Beispiel dafür ist die Katze Leila. In
meiner psychologisch-psychotherapeutischen Praxis tummelten sich bereits sieben
Therapiehelfer als mich ein Notruf der Katzenhilfe erreicht, dass sie viele
ausgewachsene Katzen hätten, die sie unbedingt vermitteln müssten. Und
da ich ja nun schon vor einiger Zeit eine Katze übernommen hätte...
Also vereinbaren wir einen Termin, sie würden mir schon mal eine
aussuchen... Dort angekommen stelle ich meinen Katzenkorb auf den
Fußboden, nehme Kontakt zu den verschiedenen Katzen auf.
Eine junge dunkelbraune multicolour Main Coone suche dringend einen guten
Platz. Aber diese ist ein Wirbelwind und das Einfangen und Einsetzen in den
Katzenkorb gestaltet sich schwierig. Nach gewissen Anstrengungen (es ist
Hochsommer und ziemlich heiß) benötige ich eine Pause und setze mich
auf den Boden, um mich auszuruhen. Ein Blick in den Katzenkorb lässt mich
stutzten, was ist das? Da sitzt eine Katze drin, aber eben nicht die
Ausgesuchte, sondern eine andere! Viele vergebliche Versuche später - das
Tier lässt sich nicht bewegen, den Korb freiwillig zu verlassen - erbitte
ich einen zweiten Katzenkorb und die psychotherapeutische Katzenfamilie ist
gleich um zwei Tiere angewachsen.
Und wo ist jetzt die Therapie? Ganz einfach. Vielen Patienten in meiner
Praxis - ganz gleich, ob sie wegen Ängsten, Depressionen, Essstörungen
oder anderen Problemen in Behandlung sind - mangelt es an Beharrlichkeit und
Kontinuität, sie geben zu schnell auf. Wenn sie die Geschichte von Leila
erfahren, wird Ihnen deutlich, dass jeder seine Ziele erreichen kann (auch ein
Tier), wenn er sich nur ausdauernd und intensiv für sie einsetzt. Ein solch
lebendes Vorbild verdeutlicht dies viel besser, als jede möglich zu
erklärende psychologische Theorie.

Isy 1 - Katzen als Stellvertreter...
Katzen als Stellvertreter oder
Ähnlichkeiten sind nicht zufällig - Isy zum ersten Mal
Ein neuer Patient kommt in meine Praxis und sieht
Isy. "Oh, was hat die Katze denn da mit ihrem Auge, das sieht aber schlimm
aus." Meine Antwort: "Isy ist behindert, so gut wie blind, auf dem
einen Auge kann sie gar nicht sehen, auf dem anderen hat sie eine
Linsentrübung." Patient: "Aber sie läuft doch herum, springt
auf den Tisch, obwohl sie nichts sieht?" "Ja, sie gleicht ihre
Behinderung durch andere Sinne aus, wie Hören, Riechen, Fühlen und sie
fühlt sich sicher, wenn ich da bin." Nach längerem Nachdenken:
"Und wie kann ich meine Probleme ausgleichen....."
So hat Isy als Eisbrecher fungiert, eine Brücke gebaut und die
Möglichkeit geschaffen, mit einem fremden Menschen über ein
schwieriges Thema wie selbstverständlich zu sprechen.
"Das was wir Menschen in anderen sehen, egal ob Mensch oder Tier, egal
ob Äußerlichkeit oder ein Verhalten, es hat immer mit uns selbst zu
tun."
Isy 2 - Berührung ohne Angst
Berührung ohne Angst - Isy zum zweiten Mal
Patienten die eine Traumatisierung erlebt haben, vor
allem mit körperlichem Missbrauch und/ oder Misshandlung haben häufig
Schwierigkeiten mit körperlicher Nähe. Die Katzen in meiner Praxis
gehen auf die Patienten zu, je nach eigenem Naturell eher fordernd oder eher
zurückhaltend.
Insbesondere Isy erregt bei Patientinnen mit Traumaerfahrung Aufsehen. Isy
stammt wie sein Bruder aus Tunesien. Dort haben beide Katzen einen massiven
Katzenschnupfen durchstehen müssen. Ohne mein Eingreifen mit Medikamenten
hätte Isy wahrscheinlich nicht überlebt. Und eben dieses Eingreifen
hat ihm mehrmals tägliche Augenwaschungen (ein Auge hatte ein
Geschwür, auf diesem ist er heute blind), übel schmeckende Medikamente
und ständig Hochnehmen beschert. Als in Tunesien frei lebender Kater, war
dies für ihn alles andere als angenehm. Aber er hat alle traumatischen
Situationen überlebt, wenn auch mit einer Behinderung.
Im Kontakt zu neuen Patienten ist er sehr vorsichtig, lässt sich kaum
anfassen, springt bei leichten Geräuschen weg und wenn sich jemand bewegt,
sucht er gleich das Weite. Doch hat er zu jemanden Vertrauen gefasst - was aber
etliche Therapiestunden dauern kann - dann kommt er zu den Patienten und will
gestreichelt und mit Leckerlis versorgt werden. Aber es braucht eben seine Zeit
und vorsichtiges auf ihn Zugehen. Patienten, die nicht sehr einfühlsam
vorgehen, haben bei ihm keine Chance.
Und genau solche Partner benötigen traumatisierte Patientinnen, Partner
mit Geduld, sehr einfühlsam und vorsichtig, vor allem was körperliche
Nähe angeht.
Die Katzen in meiner Praxis bieten diese körperliche Nähe als
Erfahrung an, ohne Hintergedanken, ehrlich. Und sie richten nicht über den
Patienten. Und so kann ein vertrauensvolles Umgehen miteinander entstehen,
häufig für Patientinnen der erste unbelastete körperliche Kontakt
mit einem anderen Lebewesen. Solche Erfahrungen stärken und machen Mut, es
auch in anderen Situationen zu versuchen. Natürlich - wie Isy selbst auch -
mit Vorsicht und ganz langsam, damit ich meine eigenen Gefühle genau
erspüren kann und feststelle, was mir wirklich gut tut und was nicht.
Angsterkrankungen, klassisches Konditionieren...
Angsterkrankungen, klassisches Konditionieren und warum klappern die Mäuse?
Patienten mit Angsterkrankungen (jeder dritte bis
vierte Deutsche entwickelt im Laufe seines Lebens eine Angstproblematik), fragen
sich häufig, warum sie vor bestimmten selbstverständlichen Dingen oder
Situationen Angst haben. So ist doch z.B. das Einkaufen und das damit
häufig in der Schlange anstehen müssen eine alltägliche
Gegebenheit, ebenso ist es selbstverständlich, dass wir Auto fahren und
dabei auch Tunnel problemlos durchqueren können. Und ein Mensch, der Angst
vor Spinnen, Mäusen oder anderem Kleingetier hat, der muss doch
verrückt sein oder zumindest bald verrückt werden. Alle Versuche von
Freunden und Bekannten, immer wieder zu erklären, dass der betroffene
Mensch in dieser Situation keine Angst zu haben brauche, sind ergebnislos. Die
Angst ist da und im besten Fall wird sie größer und weitet sich
aus.
Die Wiederholungen dieser Aussagen durch einen Therapeuten lösen die
Probleme auch nicht. Es ist notwendig, mich meiner Angst zu stellen, immer
wieder die Angst auslösenden Situationen aufzusuchen und zu üben und
bestenfalls auch zu erkennen, woher diese Ängste kommen. Wie kann mir dabei
eine Therapiekatze helfen? Weil sie auf klappernde lila Mäuse reagiert!?
Die psychologische Theorie des Klassischen Konditionierens erklärt, wie
es möglich ist, das sich zwei Reizsituationen, die ursprünglich in
keiner Weise zusammenhängen, verbinden. Diese Theorie wurde mit Hunden
entwickelt. Ein Hund der häufig bei Darbietung von Essen (Sehen und Riechen
von Essen führt beim Hund zu Speichelfluss) gleichzeitig ein
Klingelgeräusch wahrnimmt, erwartet nach mehrmaliger Wiederholung bereits
beim Hören des Klingelgeräusches, das wieder Essen angeboten wird
(auch wenn dies nicht der Fall ist). Also speichelt er bereits, wenn er den
Klingelton hört, ohne dass das Essen angeboten wird. Jeder Mensch, der
einen Hund speicheln sieht, wenn er eine Klingel hört, würde
zunächst mal denken, der Hund ist verrückt.
Genauso wie die Hunde im Originalexperiment lassen sich auch Katzen
konditionieren. Meine Therapiekatzen mögen eine besondere Sorte
Trockenfutter sehr gern. Diese Sorte habe ich in lila Dosen. Wenn ich mit einer
solchen Dose klappere, erscheinen gleich mehrere, um sich einen Leckerbissen
abzuholen. Für die Katzen ist klar, dass es bei diesem Geräusch etwas
zu essen gibt, auch wenn dies nicht immer der Fall ist. Katzen ernähren
sich häufig von Kleintieren, besonders Mäusen. Jede
"normale" Katze würde sich wundern, dass meine Therapiekatzen
denken, dass Mäuse klappern und würde annehmen, dass diese Katzen
verrückt sein müssen. Aber für jeden Patienten, der die
Hintergründe erfährt, ist klar, die Katze kann zunächst nicht
anders, sie hat es so gelernt.
Und was ich gelernt habe, kann ich wieder umlernen. Und schon entwickelt der
Patient Verständnis für seine Ängste, sie erscheinen ihm nicht
mehr so völlig undurchschaubar. Mit diesem Wissen ist es leichter, sich auf
den Weg zu machen, zu erkennen, woher meine Ängste stammen und neue
Verknüpfungen zu erlernen. So kann ein erster von vielen Bausteinen
für ein verhaltenstherapeutisches Programm gegen die Angst entstehen.
Kater Felix und das operante Lernen
Viele Patienten haben Schwierigkeiten,
verändertes Verhalten, welches sie mit viel Mühe eingeleitet haben,
durchzustehen. Meist glauben sie, dass es ein Fortschritt sei, wenn sie es am
Ende zwar immer noch nicht schaffen, aber es länger durchhalten. An dieser
Stelle kommt Kater Felix ins Spiel. Er ist ein ca. 11 Jahre alter braun
getigerter Hauskater mit sehr viel Übergewicht. Bei jeder sich ergebenden
Möglichkeit bettelt er innerhalb der Therapiestunden um Leckerlis. Immer
wieder unternehme ich einen Versuch, ihn weniger zu füttern, damit er etwas
abnimmt oder zumindest nicht weiter zunimmt. Dieses neue Verhalten halte ich
für eine bestimmte Zeit durch, aber in Behandlungseinheiten, in denen ich
mich besonders konzentrieren muss, gebe ich ihm doch wieder etwas zu essen,
damit er mich für einige Zeit in Ruhe lässt.
An dieser Stelle erkläre ich den Patienten die Theorie des operanten
Lernens. Diese besagt, dass ein Mensch die Verhaltenshäufigkeit eines
bestimmten Verhaltens erhöht, wenn er für diese positiv verstärkt
wird (Belohnung). Verhalten wird weniger, wenn es negativ verstärkt wird
(Bestrafung). Dieser Effekt funktioniert in der Regel für das unmittelbar
davor gezeigte Verhalten. Felix empfindet die Leckerlis sicherlich als
Belohnung. Und welches Verhalten hatte er davor? Er hat um Futter gebettelt.
Wenn ich in dieser Situation etwas zu essen gebe, verstärke ich sein
Verhalten und erreiche damit das er noch häufiger betteln wird...

Selbstsicherheit, Gesundheit und Katze Biene
Eine meiner Katzen (Biene) ist das genaue Gegenteil
von Felix. Sie ist sehr wählerisch bezogen auf ihr Essen. Und wenn sie sich
nicht besonders gut fühlt (d.h. nicht genügend Aufmerksamkeit von mir
erhalten hat), isst sie gar nicht. Felix hingegen isst, damit er sich gut
fühlt...
Im letzten Frühjahr war Biene ziemlich mager, so sehr, dass sich sogar
der Tierarzt Sorgen gemacht hat. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit habe ich
ihr Futter angeboten und sie ermuntert, etwas zu essen - Felix hat dabei mit
etwas Abstand gewartet, mit dem sicheren Wissen, dass er sich die Reste (Biene
lässt nämlich fast immer Reste liegen, Felix putzt den Teller blank)
ergattern wird. Dies hat eine Patientin besonders eingehend beobachtet. Als sie
zwei Wochen später wieder zu einem Termin erscheint, stellt sie fest, dass
Biene eine andere Katze anfaucht und sagt verwundert: "Hey, das war ja
Biene, die hat sich gewehrt! Da muss es ihr ja besser gehen." Diesen
Umstand konnte ich nur bestätigen. Nach kurzem Überlegen wurde der
Patientin dann klar: logisch, wenn ich mich wehre, geht es mir auch besser. Ich
werde mich ab sofort öfter zur Wehr setzen und schneller gesund werden.

Türen öffnen...
Türen öffnen und warum tue ich eigentlich immer Dinge
für andere, obwohl mich niemand danach gefragt hat?
In den kühleren Jahreszeiten ist die große
Glastür zwischen Garten und Sprechzimmer geschlossen. Wenn eine Katze vom
Garten ins Haus will, setzt sie sich zumeist auf die kleine davor liegende
Treppe und wartet, dass ihr geöffnet wird. Wenn ich dies innerhalb der
Behandlungsstunde sehe, stehe ich meist auf und öffne die Tür.
Im Laufe der Behandlungseinheiten prüfe ich öfter, ob nicht eine
frierende Katze ins Warme möchte. Bei einigen Patienten reicht ein kurzer
Blick von mir in Richtung Tür, sie unterbrechen ihr Gespräch, springen
schnell auf und öffnen die Türe. Alles geschieht so schnell, dass ich
mich noch gar nicht wirklich bewegen konnte und auch obwohl der Sitzplatz der
Patienten in der Regel meist weiter bis zur Tür ist als meiner.
Wenn ich dann meinerseits verwundert schaue und nachfrage, warum sie das tun,
erfolgt zunächst meist die Antwort, dass die arme Katze ja ins Warme
wollte. Ich quittiere diese Antwort mit dem Hinweis, dass sie etwas getan
hätten, was ich nur gedacht habe, ohne das ich Zeit gehabt hätte, es
auszusprechen oder gar selbst zu tun. Dann frage ich nach, ob das nicht
öfter der Fall sein könnte. Vielen Patienten wird dabei klar, dass
dies eines ihrer häufigen Verhaltensmuster ist. Sie tun oft Dinge, von
denen sie annehmen, dass der andere denkt, dass es gut wäre und es sich
wünschen würde, ohne dass der andere es ausgesprochen hätte.
Dabei vergessen sie sich selbst und ihre Wünsche. Im Laufe der Therapie
werden sie lernen, dass sie auch sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse
wichtig und ernst nehmen müssen, damit sie wieder gesund werden
können.
Die drei K's - erste Variante...
Die drei K's - erste Variante: Kinder, Kopfschmerzen und Katzen
In den letzten Jahren konnte festgestellt werden,
dass Kinder - häufig bereits im Grundschulalter - unter starken
Kopfschmerzen bis hin zur Migräne leiden. Viele von ihnen nehmen
regelmäßig Schmerzmittel oder gar Psychopharmaka. Einer der wichtigen
Punkte in der Entstehung dieser Kopfschmerzen spielt wiederum Stress. Kinder
haben bereits sehr früh einen Wochenplan, der jeden Manager die Haare zu
Berge stehen lassen würde. Abgesehen von Schule müssen sie zum Tennis,
Fußball, etc., zum Singen, Instrument spielen, etc., zu Pfadfindern und
anderen Gruppen, zur Logopädie, Krankengymnastik, Kieferorthopäden,
etc. und die "freie Zeit" am Wochenende ist durch Hausaufgaben und
Besuche bei Verwandten verplant. Freies ungeplantes Spiel hat keinen Platz in
diesen Plänen.
Kinder müssen so frühzeitig den Umgang mit Stress erfahren,
müssen lernen, Nein zu sagen, selbstsicherer zu werden und sich zu
entspannen. Die eigens dafür entwickelten Programme (zum Beispiel
"Bleib locker" und "Stopp den Kopfschmerz" unterstützt
durch die Techniker Krankenkasse) enthalten u.a. Bausteine zur Entspannung,
Stressbewältigung, Problemlösetechniken und Selbstsicherheit.
Wenn ich diese Programme in meiner Praxis durchführe, sind
natürlich für alle Kinder die Katzen auch ein Thema. Auch hier leisten
sie durch ihre feinfühlige und sensible Art ihre Beiträge. Eine Katze,
die - trotz der Tatsache, dass zehn aktive Kinder im Raum herumtollen -
völlig locker und entspannt in ihrer Hängematte liegt, kann da
zunächst Verwunderung auslösen. Die Erklärung, dass sie ihre
Entspannung über eine bestimmte Art von Konzentration erzielt, lässt
den Einstieg in Konzentrationsübungen, die sonst eher abgelehnt
würden, völlig leicht erzeugen. Denn die Kinder sehen, dass diese Art
der Technik wirklich funktioniert und wollen auch lernen, was die Katze so ganz
natürlich vorlebt.
Die drei K's - zweite Variante...
Die drei K's - zweite Variante: Kommunikationsmodell und Katze Kicki
Häufig sitzt die Katze Kicki innerhalb der
Behandlungsstunden auf meinem Schoß, lässt sich kraulen oder
kämmen. Sie liebt das Kämmen, weil sie eine Main Coone ist, d.h. sehr
lange, wuschelige Haare hat und sie freut sich, wenn ich ihr bei ihrer
Fellpflege helfe. Sie ist übrigens die Tochter von Leila. Gegen Ende der
Therapiestunden sage ich häufig zu ihr: "So Kicki, die Stunde ist
jetzt zu Ende, Du musst jetzt aufstehen." Kicki schaut mich an, steht auf
und springt von meinem Schoß auf den Boden. Viele Patienten fragen nach:
"Wie geht denn das? Die Katze hat genau verstanden, was sie zu ihr gesagt
haben und macht das auch? Das kann nicht sein!"
In der darauf folgenden Behandlungseinheit bespreche ich mit den Patienten
nunmehr einen Teil des Kommunikationsmodells. Ich erkläre, dass wir
einerseits verbale, gesprochene Inhalte übermitteln. Gleichzeitig bedienen
wir uns aber auch der nonverbalen Kommunikation, um das Gesagte zu
unterstreichen.
Nonverbal werden die Körpersprache und die Paralinguistik von uns
verwendet. Dabei setzt sich die Körpersprache aus Mimik und Gestik
zusammen, die Paralinguistik aus Tonfall, Sprechhöhe und Sprechtempo. Tiere
sind wirkliche Meister in nonverbaler Kommunikation. So reicht eine minimale
Muskelbewegung - die der Patient nicht wahrnehmen kann, Kicki aber durchaus -
in meinen Oberschenkeln aus, dass Kicki weiß, dass ich unmittelbar danach
aufstehen werde (siehe oben auch zu Klassischer Konditionierung). Also reagiert
sie, steht auf und springt auf den Boden.
Im Alltag benutzten wir die nonverbale Kommunikation leider nicht immer so
eindeutig. Wir sagen das eine, zeigen aber mittels Körpersprache und
Paralinguistik das andere. Für unser Gegenüber ist es nun schwer,
wirklich zu wissen, was wir wollen und meinen. Nur wenn wir eine klare,
deutliche Kommunikation auf allen Ebenen führen, kann der andere
tatsächlich verstehen, was ich mitteilen will. Und schon lässt sich
ein Teil unserer Beziehungsprobleme mit anderen Menschen lösen. Aber wenn
wir uns passend zu dem Gesagten auch verhalten, verstehen sogar Tiere, was wir
sagen! Im Umgang mit Kindern ist die klare, eindeutige Kommunikation besonders
wichtig. Zusammenfassend: Tiere sind wortlos - aber nicht sprachlos. Und: Nicht
nur das Tier an sich - der Dialog mit ihm - ist hilfreich.
Futterdose öffnen können und Schulangst
Futterdose öffnen können und Schulangst bewältigen -
hat das was gemeinsam? - Isy nun zum dritten Mal.
Ein Kind wird in die psychotherapeutische Behandlung
gebracht, weil es starke Schulangst hat. Es kann vor lauter Angst nicht mehr zur
Schule gehen. Wie sich im Erstgespräch herausstellt, hat es auch Angst vor
Katzen. Und dann sind da gleich so viele. ... Aber es will versuchen, sich Isy
zu nähern und geht auf ihn zu. Isy läuft weg. Bald versteht das Kind:
Jedes Mal wenn ich mich bewege, reagiert Isy erschreckt vor mir und läuft
davon. Ich kläre, dass Isy wohl mehr Angst vor ihm hat, als es vor Isy,
deshalb läuft Isy davon. Aber in der nächsten Behandlungsstunde kommt
Isy vorsichtig wieder, traut sich etwas weiter vor, rennt aber wieder weg.
Wie so üblich entsteht nach kurzer Zeit und einigem Hin und Her eine
neue Freundschaft. Das Kind versucht Isy zu motivieren, in dem es ihm zeigt, wie
Isy die Futterdose selbst öffnen könnte (Felix, der dicke Hauskater,
kann es bereits). Jede Stunde neu werden vom dem Kind kleine Hilfestellungen
ausgegeben, aber jedes Mal muss Isy auch einen neuen Schritt selbständig
machen.
Die Frage, was das Kind von seinen Eltern bräuchte, damit die Schulangst
verschwindet: Sie müssten mich nur ein bisschen unterstützten und an
mich glauben, "Du schaffst es" sagen. Bei einigen
Elterngesprächen wird dieser Punkt besprochen und die Eltern lernen, dem
Kind einerseits zu helfen, aber ihm immer mehr selbst zuzutrauen und ihn neue
Schritte allein machen zu lassen.
Am Ende der Therapie ist die Schulangst bewältigt und Isy öffnet
die Futterdose!

Fragebogen Tiere und seelische Gesundheit
Nach vielen Jahren tiergestützter Therapie mit
Katzen und vielen Beispielen dieser Art habe ich mich im Sommer 2002
entschlossen, einen Fragebogen zu entwickeln. Diesen habe ich an alle Patienten
ausgegeben, um zu prüfen, ob die Katzen nicht nur aus meiner Sicht eine
Wirkung im Therapieprozess haben und wie Patienten diese Wirkung erleben.
Keiner der Patienten lehnte die Tiere völlig ab, wenigen waren sie
gleichgültig. Die große Mehrheit aller Patienten beurteilte die
Wirkung der Katzen als positiv.
Mit insgesamt 25 Fragen, die die Patienten anhand einer fünfstufigen
Skala beantworten mussten und offenen Fragen, bei denen sie ihr Verhältnis
zu den Katzen und auch anderen Tieren beschreiben konnten, habe ich verschiedene
Dimensionen erfasst. Grundsätzlich wollte ich wissen, ob die Katzen
überhaupt einen Einfluss auf die Behandlung haben, ob sie zum Erfolg der
Therapie beigetragen haben, inwieweit sie die Motivation und die Beziehung des
Patienten zu mir verändert haben. Die Ergebnisse werden in der folgenden
Übersicht dargestellt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Katzen die therapeutische
Behandlung aus Sicht des Patienten positiv beeinflusst haben, dass die
Therapiemotivation wesentlich erhöht und die Therapiedauer verkürzt
wurde. Der Einfluss der Tiere auf die Beziehung des Patienten zu mir als
Therapeutin war geringer. Das bedeutet für mich, dass ich die Katzen nicht
allein die Behandlung übernehmen lassen kann, sondern dass auch meine
Person und meine therapeutische Fähigkeit eine wichtige Bedeutung für
den Therapieprozess hat. Glücklicherweise!
Außerdem haben die Patienten ihr Geschlecht, ihr Alter, die Länge
der bisherigen Therapiedauer sowie die eingesetzte Therapieform
(Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologische Therapie, andere Therapieformen)
angegeben. Dabei konnten keine Altersunterschiede festgestellt werden, Frauen
haben die Effekte der Katzen noch positiver beurteilt als Männer und im
Rahmen der Verhaltenstherapie waren die Bewertungen ebenfalls höher als bei
tiefenpsychologisch behandelten Patienten.
Ergebnisübersicht
| Skala |
Stimmt überhaupt nicht |
Stimmt eher weniger |
stimmt |
Stimmt eher mehr |
Stimmt uneingeschränkt |
| 1.) Ich habe eine positive Haltung gegenüber Haustieren, insbesondere Katzen |
0 % |
7,9 % |
27,5 % |
49 % |
15,6 % |
| 2.) Die Katzen hatten eine wichtige Bedeutung innerhalb meiner Therapie |
0 % |
17,6 % |
19,6 % |
35,3 % |
27,5 % |
| 3.) Generell wirkten die Katzen beruhigend und halfen mir bei der Stressbewältigung |
0 % |
7,9 % |
19,6 % |
23,5 % |
49 % |
| 4.) Die Katzen haben meinen Therapieerfolg verbessert |
0 % |
11,7 % |
17,6 % |
49 % |
21,7 % |
| 5.) Die Katzen haben meine Therapiemotivation erhöht |
0 % |
5,9 % |
7,9 % |
31,3 % |
54,9 % |
| 6.) Die Katzen haben die Beziehung zu meiner Therapeutin verbessert |
0 % |
37,2 % |
21,7 % |
33,2 % |
7,9 % |
| 7.) Die Katzen haben meine Therapiedauer verkürzt |
0 % |
27,5 % |
29,4 % |
37,2 % |
5,9 % |
Literaturauswahl Tiergestützte Therapien
- Bardens, Dennis: Die geheimen Kräfte der Tiere, Heyne, München 1989
- Bergler, Reinhold: Warum Kinder Tiere brauchen, Herder Verlag Freiburg, 1994
- Bergler, Reinhold: Gesund durch Heimtiere, Deutscher Instituts Verlag Köln, 2000
- Edney, A.T.B., Robinson, I.: Der Einfluss von Heimtieren auf Wohlbefinden und Gesundheit der Menschen, Waltham Focus, Jahrgang 8, 1996, Heft 2, S. 12ff
- Ellrich, Ines: Tiere als Co-Therapeuten. Heilberufe 2/2003, S. 36-37
- Fitzpatrick, Sonya: Was mir die Tiere erzählen, Kosmos Verlag, Stuttgart, 1998
- Greiffenhagen, Sylvia: Tiere als Therapie, Droemer Knaur, München 1991
- Groth, Barbara: Vom Getragenwerden zum Dialog, Psychotherapeuten Forum 3/2002, S. 9ff
- Hussendörfer, Elisabeth: Therapeuten mit Fell und Federn, AOK Mitgliederzeitschrift Heft 6, 2002, S. 8ff
- Industrieverband Heimtierbedarf: Katzen als Co-Therapeuten bei Regina Lessenthin, Pressedienst Mai 2003, III.8.3
- Johnson, Pam: Katzen auf der Couch, Kosmos Verlag, Stuttgart, 1998
- Klimke, Vivienne: Gruppenbild mit Dackel, Hirzel Verlag Stuttgart, 2002
- Lauer, Isabella: Auf sanften Pfoten mitten ins Problem, Die Therapiekatzen von Regina Lessenthin, Geliebte Katze, Heft 2/2003, S. 52ff
- Olbrich, Prof. Dr. Erhard: Tiere als Therapeuten, Altenpflege 2/1987, S. 81-85
- Otterstedt, Dr., Carola: Tiere als therapeutische Begleiter, Kosmos Verlag Stuttgart 2001
- Sheldrake, Rupert: Der siebte Sinn der Tiere, Scherz Verlag, München, 1997
- Smith, Aiken, Joy: Solos Reise, Fischer TB, FFM, 1992
- Solisti, Kathryn; Tobias, Michael: Ich spürte die Seele der Tiere, Kosmos Verlag, Stuttgart, 1997
- Sponsel, Gaby: Tiere als Therapiehelfer 1+2, Heilberufe 47 + 48, Heft 5+6, S. S48f+S.52f Zander, Inge: Die sanfte Heilerin, Geliebte Katze, Heft 10/2000, S. 62ff.
- Thor, Dr. S.: Mensch-Tier-Beziehung: http://yavivo.lifeline.de
- Ulrich-Frosch, Petra: Glücklicher leben mit Tieren, http://www.golonglife.de
- Wiehl, Martin: Tiere als Therapiehelfer. Heilberufe 48/1996, Heft 6, S. 52-53
- Zander, Inge: Die sanfte Heilerin, Geliebte Katze, Heft 10/2000, S. 62 ff
- Zimmermann, Ingela: Haustiere - Medizin für kranke Herzen, TK Mitgliederzeitschrift 9, 1982, S 14-15.
Kontaktpartner für Tiergestützte Therapien
- Institut für soziales Lernen, Ingrid Stephan, Am Ibsinger Berg 1, 30900 Wedemark, 05139-40326, www.lernen-mit-tieren.de
- TAT - Verein Tiere als Therapie, Universität Wien, Helga Widder, 0043-1-25077-3340, www.tierealstherapie.org
- I.E.M.T. - Institut für Interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung, Dr. Dennis Turner, Telefon: +41 (0)1 388 91 44, www.iemt.ch
- Tiere helfen Menschen, Graham Ford, Münchener Str. 14, 97204 Höchberg, 0931-4042120, www.thmev.de
- Leben mit Tieren, Dr. Brigitte Seifert, Schlesische Str. 29-30, 10997 Berlin, 030-8933820, www.lebenmittieren.de
- Tiergestützte Therapie, Veronica Steinkampf, 51103 Köln, www.tiergestuetze-therapie.de
- Pressedienst Heimtierbedarf, IVH, Solveig Schneider, Poppelsdorfer Allee 114, 53115 Bonn, 0228-604850, www.ivh-online.de
Über die Autorin
Dipl.-Psych. Regina Lessenthin arbeitet in ambulanter
psychologisch-psychotherapeutischer Praxis mit Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen in Benningen.
Kontakt: regles@t-online.de
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